Das Erz kam per Eisenbahn aus der kasachischen Steppe, die Kohle aus Polen. Auf den Kränen, Lokomotiven und am Hochofen arbeiteten oft Frauen, die für die Stahlindustrie der DDR unentbehrlich waren. Von Eisenhüttenstadt ging der Stahl in die Fabriken und Häfen des Westens, um gegen harte Devisen verkauft zu werden.
Das Eisenbahntheater fährt mit sechsachsigen Flachwagen durch Deutschland, beladen mit tonnenschweren Brammen, Stahlträgern und Coils. Auf und in den Waggons gibt das Theaterstück HÜTTENWERK Einblick in die damalige Vorzeigeindustrie und die Verbindungen zum Westen. Zwanzig ehemalige Werktätige berichteten für das dokumentarische Theaterstück von ihren Erfahrungen im Eisenhüttenkombinat.
Die Veranstaltung findet in Eisenbahnwaggons und zum Teil unter freiem Himmel statt. Die Vorstellung ist nicht barrierefrei. Bitte wetterfest anziehen. Für Kleidung wird keine Haftung übernommen.
Standard:
Ermäßigt:
gelten für:
Schüler und Studierende,
Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstler,
Arbeitslose,
Bürgergeld Empfänger,
Empfänger von Leistungen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz,
und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines Nachweises an der Kasse




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